Bewegungs­­­ökonomie

Mit sensomotorischer Körperarbeit entwickeln sich die Wahrnehmung des eigenen Körpers und das Bewusstsein über das eigene Tun. Ein bewusstes Wahrnehmen des eigenen Körperbildes und das unmittelbare Sich-selbst-erfahren durch differenzierte und undifferenzierte Bewegungen sowie das Einnehmen von Körperpositionen hat eine direkte Wirkung auf die Koordination unserer Muskulatur.

Diese Achtsamkeit fördert die Körperwahrnehmung für das, was und wie man etwas tut. Die Sinnesempfindungen, die Gefühle, das Denken und die Bewegungskoordination verändern sich dabei. Diese neu entwickelte Bewusstseins- und Handlungskompetenz unterstützt u. a. die Entwicklung von Aufmerksamkeit, Atmung, Beweglichkeit, Koordination, Gleichgewicht, Orientierung im Raum, Timing und Rhythmus.

Für die “Sensomotorische Körperarbeit”stehen uns interessante Lernmethoden aus den Kampfsystemen “Wing-Tsun” und dem “Luta Livre” sowie der “Feldenkraismethode” zur Verfügung, die sowohl im Stand wie auch am Boden ihre Ausführung finden.

Beim Praktizieren und Üben dieser Methoden steht das Sich-selbst-Erfahren und der bewusste und spielerische Umgang mit den Bewegungen im Vordergrund. Gleichzeitig lernen die Übenden Kampftechniken und deren ökonomische Bewegungsausführung.

Bei diesen Lernmethoden können Beschwerden des Bewegungsapperates beseitigt oder deren Entstehung präventiv vorgebeugt werden.

Die neu erlernten Bewegungsmuster dienen aufbauend auf der “Sensomotorischen Körperarbeit” als Grundlage für das Erlernen von Kontaktkampf und Selbstverteidigung.
Übenden, die bereits Kampfkunst, Selbstverteidigung oder Kampfsport praktizieren, verhelfenden diese Lernmethoden zu einer erheblichen Leistungssteigerung und geben ihnen eine konkrete Orientierung für das Kämpfen im Stand und am Boden.